Karl Lauterbach und das Versteckspiel mit dem Nebenverdienst (Update)

[Update 20. Dezember 2013: Wieder einmal bereitet es dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach Schwierigkeiten, auf einfache Fragen zu seiner langjährigen Aufsichtsratstätigkeit bei den Rhön-Kliniken eine einfache Antwort zu geben. Während Lauterbach 2011 im TV Unwahrheiten über seine Nebeneinkünfte bei Rhön verbreitete und sich außerstande sah, diese gegenüber abgeordnetenwatch.de zu erklären (s. Text unten), geht es diesmal um angebliche Dumpinglöhne in dem privaten Klinikkonzern. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sollen Putzkräfte in Rhön-Kliniken jahrelang ausgebeutet worden sein. Ob er als langjähriges Aufsichtsratsmitglied (bis Juni 2013) von den offenkundigen Missständen nichts mitbekommen habe, wollte die SZ von dem SPD-Bundestagsabgeordneten wissen. Keine 20 Minuten nach der schriftlichen Anfrage meldete sich ein Mitarbeiter telefonisch bei der SZ und teilte kurz und knapp mit: "Herr Lauterbach wird das nicht kommentieren". Die Süddeutsche Zeitung schreibt, sie habe mit Lauterbach u.a. über die SPD-Forderung nach Einhaltung der Mindestlöhne und die Zustände bei Rhön sprechen wollen - "doch auch dazu äußert sich Lauterbach nicht," so die SZ. - Lesen Sie im Folgenden, wie es der SPD-Gesundheitspolitiker einmal mit der Wahrheit zu seinen Nebeneinkünften von Rhön nicht so genau nahm.]

Bild: LauterbachVergangenen Donnerstag hatte Karl Lauterbach einen großen Auftritt in dem kleinen Digitalkanal ZDFneo, also weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. (Letzteres ist deswegen von Bedeutung, weil so nicht weiter auffiel, dass die Fakten nicht in allem mit dem übereinstimmten, was er in die Kamera sagte).

Bei "Stuckrad Late Night" (donnerstags, 22.30 Uhr) sitzen der Journalist Hajo Schumacher, dem die Rolle des "linken" Sidekicks von Moderator Benjamin von Stuckrad-Barre zugedacht ist, und "der General" und Landesinnenminister a.D. Jörg Schönbohm auf einem Balkon im Ballhaus Rixdorf in Berlin-Neukölln und werfen mitunter recht Erhellendes auf die Bühne unter ihnen, wo sich der Gastgeber an einem Schreibtisch fläzt. Hajo Schumacher beispielsweise führt den Studiogast Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach wie folgt ein:

Es gibt zwei Abgeordnete, einen von der Linkspartei und der andere von der CDU, die haben ihn beide gemeinsam zum faulsten Abgeordneten des Gesundheitsausschusses erklärt, weil er nie da war – oder immer nur, wenn Kameras da waren. Und er ist im Aufsichtsrat eines privaten Klinikbetreibers und will immer nicht verraten, wie viel Kohle er dafür kriegt, man sagt so zwischen 50.000 und 100.000 im Jahr. Er guckt einen immer so ganz, ganz stechend an und sagt: 'Ich bin doch Sozialdemokrat', und hofft, dass man dann nicht weiter fragt.

Während die Anekdote mit dem Gesundheitsausschuss im Verlauf der Sendung nicht weiter thematisiert wird und deswegen auch nicht entkräftet werden kann (Schumacher bezieht sich offenbar auf dieses Video bei Youtube), kommt die Sache mit dem privaten Klinikbetreiber gegen Ende noch einmal zur Sprache.

Dazu muss man zunächst folgendes wissen: Der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach ist Mitglied im Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG, einer börsennotierten Betreibergesellschaft von 54 Krankenhäusern und 35 Medizinischen Versorgungszentren, die 2009 einen Umsatz von 2,32 Mrd. Euro erwirtschaftete. Der Rhön-Konzern ist u.a. der erste private Betreiber in Deutschland, der ein Universitätsklinikum übernommen hat. Seit 2006 gehört das Universitätsklinikum Gießen-Marburg deshalb nicht mehr den Universitäten von Gießen und Marburg und damit der öffentlichen Hand, sondern der Bank of America, einem Vermögensverwalter namens Fidelity Investments, der Investmentgesellschaft Franklin Templeton Investments und einigen anderen Rhön-Aktionären, die mehr noch als die Qualität des deutschen Gesundheitswesens eine satte Rendite im Blick haben dürften.

Also steht Karl Lauterbach am Donnerstagabend bei ZDFneo auf der Theaterbühne und soll etwas zu seinen jährlichen Bezügen als Mitglied des Rhön-Aufsichtsrates sagen. Im Raum stehen die 50.000 bis 100.000 Euro von Hajo Schumacher. Übertrieben, sagt Lauterbach sinngemäß. (In der ZDF-Mediathek gibt es von diesem Dialog mit Stuckrad-Barre Hajo Schmuacher bedauerlicherweise keine Aufzeichnung, denn die 50-minütige Sendung bricht aus unerfindlichen Gründen nach Minute 43:17 plötzlich ab.) In schlechten Jahren, erklärt Lauterbach, erhalte er einen niedrigen fünfstelligen Betrag (im Folgenden nennt Lauterbach auch eine konkrete Summe, die aber wegen des fehlenden Filmausschnitts an dieser Stelle nicht mit vollkommender Sicherheit wiedergegeben werden kann.)

Bei der Rhön AG gibt es jedoch nicht nur schlechte Jahre, und so schätzt Lauterbach seinen Nebenverdienst in den guten Jahren auf etwas über 50.000 Euro (Problem s.o.). Da er die exakte Höhe seines Rhön-Salärs in diesem Moment nicht parat hat, verweist er auf seine private Homepage. Dort könne jeder die genaue Höhe seiner Aufsichtsratsbezüge nachlesen. Und was steht auf der Homepage von Karl Lauterbach?

Rhön-Klinikum AG, Bad Neustadt/Saale, Mitglied des Aufsichtsrates, 2009, Stufe 3; 2010

Die Angabe "Stufe 3" ist eine vom Bundestag beschlossene und verschleiernde Angabe über Nebeneinkünfte. Denn "Stufe 3" bedeutet nichts weiter, als dass die Einkünfte höher als 7.000 Euro sind. Schriftliche Nachfrage von abgeordnetenwatch.de im Bundestagsbüro von Karl Lauterbach:

Sehr geehrter Herr Lauterbach, in der gestrigen ZDF neo-Sendung "Stuckrad-Barre" antworteten Sie auf die Frage zur Höhe Ihrer Aufsichtsratsbezüge bei den Rhön-Kliniken, dass Sie diese auf Ihrer Homepage veröffentlichten. Leider konnte ich die genauen Bezüge dort nicht finden (unter http://www.karllauterbach.de/person gibt es lediglich einen Verweis auf den Geschäftsbericht). Für einen kurzen Hinweis, wo auf Ihrer Website die genauen Bezüge zu finden sind, wäre ich Ihnen dankbar.

Wenig später, um kurz nach 14 Uhr, kommt die Antwort eines Mitarbeiters von Karl Lauterbach: Wie auf der Homepage erwähnt, könne die Höhe der Bezüge den veröffentlichten Geschäftsberichten entnommen werden. Wenn man ein "so hohes Interesse an Karl Lauterbachs Einnahmen" habe, "ist Ihnen diese kleine Hürde sicher nicht zu hoch." Im Übrigen habe Lauterbach in der zitierten Sendung die Höhe der Bezüge sogar genannt, leider sei dies jedoch dem Schnitt zum Opfer gefallen (wie oben beschrieben nannte Lauterbach die Höhe der Einkünfte tatsächlich, der Ausschnitt fehlt lediglich in der Mediathek).

Da die Mail von Lauterbachs Mitarbeiter keine Antwort auf die eigentliche Frage war, ein erneuter Versuch:

Sehr geehrter Herr ….., vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Mir ging es gar nicht so sehr um die tatsächliche Höhe - diese hatte ich vor einiger Zeit schon einmal aus dem Geschäftsbericht herausgesucht - sondern um die Aussage von Herrn Lauterbach bei Herrn Stuckrat-Barre, er würde die Höhe der Bezüge auf seiner Website veröffentlichen. Wie gesagt konnte ich diese dort bislang nicht finden, weswegen ich davon ausgehen muss, dass - entgegen der Behauptung von Herrn Lauterbach in der Fernsehsendung - auf seiner Homepage keine genauen Bezüge genannt werden. Es wäre nett, wenn Sie mir Auskunft darüber geben könnten, warum Herr Lauterbach die Höhe der Bezüge nicht einfach auf seiner Website veröffentlicht, so wie er es im Fernsehen dargestellt hat, zumal er ja offen damit umgeht.

Eine Antwort darauf gab es keine, nicht einmal eine Mail.

PS: Der Geschäftsbericht der Rhön-Klinikum AG weist die Höhe der Aufsichtsratsbezüge von Karl Lauterbach übrigens mit 59.000 Euro (2009) und 55.000 Euro (2008) (pdf, S. 51) aus. Um bei seiner Haupttätigkeit Bundestagsabgeordneter auf 59.000 Euro zu kommen, muss Lauterbach immerhin 7,7 Monate zum Wohle des Volkes tätig sein (monatl. Diät: 7.668 Euro). Zum Beispiel, indem er Ausschusssitzungen besucht. Aber das ist eine andere Geschichte.

 

Update vom 26. Januar 2011:

Nach einem Hinweis von abgeordnetenwatch.de auf die fehlerhafte Version in der Mediathek hat das ZDF nun das vollständige Video von "Stuckrad Late Night" mit Karl Lauterbach online gestellt. Darin ist ab Minute 43:35 dieser Wortwechsel zwischen dem Journalisten Hajo Schumacher und Studiogast Karl Lauterbach zu verfolgen:

Schumacher: Sie sind ja bei den Rhön-Kliniken im Aufsichtsrat...

Lauterbach: Ah, ja, auf jeden Fall.

Schumacher: Was kriegt man da so im Jahr?

Lauterbach: Das haben Sie eben falsch vorgetragen. Es steht ja.... Ich veröffentliche diesen Wert Euro-genau seit jedem Jahr, seit zehn Jahren.

Schumacher: Sagen Sie ihn doch noch mal...

Lauterbach: Ich weiss es jetzt auswendig nicht... Auf jeden Fall bei mir auf der Homepage kann jeder morgen nachgucken. Es schwankt. In einem schlechten Jahr 29.000 Euro, und dann geht`s auch schon mal hoch bis auf 55.000 oder so, aber es schwankt und ich veröffentliche es seit vielen Jahren, jedes Jahr. Weil Sie eben fälschlicherweise gesagt haben, ich würde daraus ein Geheimnis machen. Das ist Schwachsinn.

Stuckrad-Barre: Unser sehr ehrlicher und sehr, sehr reicher Gast, Karl Lauterbach!

Das hat Stuckrad-Barre (fast) richtig zusammengefasst.

 

Update vom 3. März 2012:

Inzwischen liegt der Geschäftsberichtbericht der Rhön-Kliniken für das Jahr 2011 vor. Danach hat Karl Lauterbach für seine Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied 62.000 Euro erhalten (S. 38, pdf).

 

Foto Lauterbach: (c) A.Savin / Wikipedia / CC BY-SA 3.0

Kommentare

Und dann find' ich noch raus wer alles den schponsert....pecunia non ...

Ich vergass zu erwähnen, dass in den 60-er Jahren in der Türkei jeder Geschäftsmann an seiner Türe den letzten persönlichen rpt persönlichen Steuerbescheid aufhängen musste. Das fände ich für uns auch gut. Dann könnte sich hier jeder ein Bild machen, wie ernst es mit dessen Mitwirkung am Staatswesen ist.

Ich geh dem Professor Karl Lauterbach seine Habilitation jetz mal nach Plagiaten durchschaun. Bin gespannt wieviel ich find ;-)

Und ob er Gutachten recycelt hat guck ich auch..des waer ja echt ganz gemein, wenn er das echt gemacht hätt....wo er doch so ein Guter und so sympathisch is ....und wie heisst des so schoen..multiple et dingsda ...divide et blabla...

Da wir gerade bei Latein waren: Der ist nicht sympathisch, der ist symptomatisch - für diese Kaste! Als unsere Vorfahren sich vor Millionen von Jahren aus dem Meer auf's Land begaben, kroch gleichzeitig etwas Dunkles, Dreckiges aus dem Sumpf. Mit den Nachkommen dieser Kreatur haben wir leider heute immer mehr zu kämpfen.

Danke an abgeordnetenwatch für den Bericht! Es ist zwar traurig, dass einige gewählte Politiker das Interesse der WählerInnen nicht wirklich vertreten (wenn man kaum zu seinen Ausschussitzungen da ist, möglicherweise weil man gut bezahlte aber anstrengende "Nebentätigkeiten" hat), aber das Gute an der Demokratie ist, dass man als Wähler seine Fehler korrigieren kann.
Daher vielen Dank für die Aufklärung und weiter so!

Hier scheint einiges durcheinander zu raten. Ausgangspunkt war nicht die Frage, ob Karl Lauterbach ein guter/schlechter Buchautor, Arzt, Bundestagsabgeordneter etc. ist oder ein Gesundheitsexperte, sondern allein: Warum stellt sich jemand ins Fernsehen und behauptet, er würde seine Bezüge seit Jahren Euro-genau offenlegen - und dann sucht man danach vergebens? Warum schweigt er nicht lieber, anstatt Unwahrheiten von sich zu geben?

Geehrter Hr. Martin Reyher,

Sie haben hier recht. Es geht, wie Sie richtig geschrieben haben, darum: Hat Hr. Lauterbach die Unwahrheit gesagt, als er darauf hinwies, dass man auf seiner Website die genauen Bezüge eruieren könne.

Auf der Website gibt es einen Hinweis auf den Geschäftsbericht - und diesem lassen sich die Bezüge entnehmen.

Ihm hier die Unwahrheit gesagt zu haben zu unterstellen, das halte ich - auch im Hinblick auf das übrige politische Gerangel - für äußerst subtil. So subtil, dass es für mich ziemlich suspekt anmutet.

Sehr geehrte FrauSchmidt-Lake, ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber Ihre Kommentare zur 2-Klassengesellschaft im Gesundheitssystem sind äußerst dürftig und ausschließlich gegen die "Privilegierter". Offensichtlich haben Sie noch nie davon gehört, dass auch die PVK-ler jährlich einige Milliarden Euro zwangsweise (natürlich nur "solidarisch") zu Gunsten der "Gesetzlichen" leisten. Viel interessanter ist jedoch, sich mit den Ursachen und Hintergründen der "Zuzahlungen" einiger gesetzlicher Kassen zu beschäftigen. Aber da ist auch der Experte Lauterbach keine Hilfe, denn das will doch gar keiner hören/lesen/sehen. Machen Sich sich doch mal die Mühe herauszufinden, warum das so ist. Kleiner Tipp: u. a. Udo Ulfkotte in "Nicht schwarz nicht rot nicht gold". Aber das ist Ihnen bestimmt zu national eingfärbt.

Nun, Hr. willi müller - beim allem Respekt muss ich Ihnen mitteilen, dass ich in allen Punkten anderer Meinung bin. Trotzdem Danke, dass Sie sich hier so ereifern ...

... und deshalb hier ein Einstieg in die 2-Klassengesellschaft-Thematik am Beispiel GKV-PKV:

Ein Arbeitnehmer mit 3800 Euro Einkommen zahlt 550 Euro Beitrag (einschließlich Arbeitgeberanteil). Von diesen 550 Euro werden etwa 250 Euro verwendet, um damit die medizinische Versorgung von Einkommensschwachen zu finanzieren, während ein privat Versicherter mit genau dem gleichen Einkommen nicht einen einzigen Euro für die Solidargemeinschaft aufbringt.

Der gesetzlich Versicherte, der freiwillig bei hohem Einkommen Monat für Monat mehr als 250 Euro in die Solidarität zahlt, muss im Falle einer Erkrankung im Wartezimmer ausharren, bis der Privatpatient, der sich um diese Zahlung drückt, fertig behandelt wurde. Danach muss er sich vom Arzt oft behandeln lassen, als ob er der Ausnutzer des Systems wäre, nur weil er für den Arzt nicht so lukrativ ist. Noch schlimmer: Ist er ernsthaft krank (Krebs, Herz), dann kann er einen Spezialisten gar nicht erst konsultieren.

Die Private Krankenversicherung subventioniert nicht das System, sondern bezahlt nur die Luxusversorgung ihrer Versicherten und profitiert von der Subvention durch die ihren eigenen Mitgliedern erlassenen Solidarbeiträge.

Wenn jeder Arzt oder jede Klinik entweder nur gesetzlich Versicherte oder nur privat Versicherte behandeln dürfte, wäre das private System in kürzester Zeit am Ende. In einem solchen System wäre jede Quersubvention ausgeschlossen, und schnell würde klar, in wie vielen Bereichen das private System parasitär vom gesetzlichen lebt.

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Ich komme zu dem Schluss: Die PKV muss abgeschafft werden! Das wäre die einfachste (und bürokratisch am wenigsten aufwändige) Lösung.

Hallo,

das ist eine recht oberflächliche Zusammenfassung, da nach Ihrer Darstellung jede PKV eine Ich-AG für die Versicherten gründet. Grundsätzlich betrachtet, bildet auch die PKV Solidargemeinschaften - nur sind diese eben erheblich kleiner und nicht auf die Allgemeinheit ausgerichtet. Anfangs (bei neu gegründeten Tarifen) finden sich in dieser kleinen Gemeinschaft meist risikoarme Versicherte, die im Laufe der Zeit jedoch auch höhere Kosten verursachen. An dieser Stelle kommt die charmante Seite der PKV zum Tragen - gebildete Rückstellungen verhindern massiv ansteigende Prämien für die kleine Gemeinschaft, die den verhältnismäßig hohen Anstieg an Kosten auffangen muss. In Summe bleibt aber festzuhalten, dass die Rückstellungsquote der Beträge speziell zu Beginn einer solchen Tarifphase extrem hoch ist und dann stetig abfällt. Die GKV betreibt hingegen kaum Rückstellungen, sondern lebt vielmehr von dem "Hand-in-den-Mund"-Prinzip und adjustiert dann über die Betragshöhe, Zusatzprämien o.ä.

Gute PKV´en bekommen das mit restriktiver Annahmepolitik, Bemessung von Risikozuschlägen und einer breiten Streuung von Risiken gut in den Griff. Die meisten schaffen es jedoch nicht und filtern die gesunden Versicherten in "krank-gewordenen" Tarifen aus und bieten diesen einen Wechsel in eine neue Tarif-Generation an. Das Problem für die Verbleibenden verschlimmert sich dadurch.

Der Gesetzgeber sollte aus den letzten 30 Jahren Gesundheitssystem lernen und:
1. sich die Vorteile der PKV genauer betrachten und diese für eine GKV ableiten
2. PKV´en strenger regulieren (Anzahl der Tarifsysteme, Begrenzung der Tarifmodelle)
3. der GKV einem höheren internen Wettbewerb aussetzen anstatt diese als verkappte Bürgerversicherung zu modellieren

"Karlchen überall" ist im wahrsten Sinn des Wortes ein Texas-Mediziner, welcher erst 2010 in Deutschland als Arzt approbiert wurde. Er hat in Deutschland nie als Arzt praktiziert und war hier auch nie Medizinprofessor. Gleichwohl trägt er seine zusammengestückelte Titulatur (Professor und Doppeldoktor) bei jeder passenden Gelegenheit wie eine Monstranz vor sich her. Statt diesen doppelbödigen und unglaubwürdigen Menschen als Chefinquisitor gegen von Guttenberg ins Rennen zu schicken, hätte die SPD gut daran getan, sich der Worte des ehemaligen Verteidugungsministers Struck über Lauterbach zu erinnern: "Der soll doch einfach mal die Klappe halten!"

Also Lauterbach beruft sich auf seine "nicht angreifbare Mitgliedschaft" in der SPD: Da kann man nur lachen. Herr Schulz wurde, trotz erwiesener "Unregelmäßigkeiten, kann man auch Betrug nennen" von der SPD wieder für das Europaparlament nominiert und wir müssen uns ständig seine unqualifizierten Kommentare in der Presse anhören. Um den Verdacht von Korruption und Vetternwirtschaft im Bundestag aus zu räumen gibt es eigentlich nur die einzig richtige Lösung. Alle bezahlten Nebentätigkeiten der Abgeordneten müssen verboten werden.

Auch Ich hatte immer geglaubt daß Karl Lauterbach auf der Seite des Volkes stehen würde. Dieser Schauspieler ist also auch nicht besser als seine politischen Kollegen und beherrscht die Ausbeutung des Volkes perfekt.
Es zeigt dass unsere so hoch gelobte Demokratie gar nicht existiert, denn so lange Politiker als Aufsichtsrat mehr verdienen als für die Arbeit im Volke, kann es nur den einen Weg geben, stillschweigende Verlogenheit und Teuschung sogar Unterdrückung.
Die Zulassung als Steuerung des Kapitalismus in der Industrie darf es für Politiker gar nicht geben, denn wir haben sie zum wohle des Volkes gewählt. Sie haben mit dem Einkommen aus unseren horrenden Steuern mehr als genug zum Leben. Aber nicht genug, sie gehen auch vorzeitig in Rente ohne Einbußen, denn die Rente wurde mir und wird euch nach 48 Arbeitsjahren mit 67 gestohlen, und die medizinische Versorgung wegen des verzockten Staatshaushaltes gestrichen.
Habt Ihr zu wenig? Dann jammert nicht nur, sondern steht auf wie es andere Völker z. Zeit auch tun. Wehrt euch, noch ist das Internet bei uns nicht abgeschaltet, steht zusammen und setzt die Menschenrechte durch, die von fast jedem Politiker rigoros verletzt und missachtet werden.
Auch ich wurde nicht so geboren wie ich heute bin und denke, man hat mich in vielen Jahren dazu gemacht. Dennoch sollte Offenheit und Ehrlichkeit unser Handeln lenken.
Die Politik kann uns kein Beispiel sein, den wir haben nur die Volksschule und keine Lügenschule besucht, in der man das Unrecht zum Recht per Gesetz machen kann.

Da ich kaum fernsehe, habe ich diese Sendung nicht gesehen.

Das Bild, das Sie hier oben zeigen, offenbart die medizinische "Qualifikation" von Herrn Lauterbach.
Wenn ich einem Menschen in sein Ohr sehen will, muß ich an der Ohrmuschel nach hinten oben ziehen, um den Gehörgang so zu strecken, daß ich auf das Trommelfell sehen kann.
Wo ist die linke Hand von Herrn Lauterbach?
Er zieht die Mundwinkel so weit nach unten, weil er im Gehörgang nichts sehen kann, der Arme!
Nur gut, daß er nicht ärztlich tätig war und ist!

Vielleicht sollte man Geld sammeln, um ihm einen Friseurbesuch zu ermöglichen. ;-)

Mit Hilfe eines defekten Meßgerätes sollte die Temperatur im Ohr geprüft werden. Der Prüfer hat mitgespielt und das Publikum hatte seinen Spaß. Sich dabei mit zu freuen ist freigestellt. Eine Inspizierung von Gehörgang, bzw. Trommelfell war nicht gewünscht.

Die dem Bundestag seit 2003 vorliegende UN Konvention gegen Korruption wird auch deshalb von allen Abgeordneten aller Parteien nicht ratifiziert. Alle anderen großen EU Länder haben das bisher getan außer unsere Bananenrepublik BRD nicht.

alles kleine Indizien für unsere Scheindemokratien. Weltweit!

Also, also. Mir kam der Herr Dr.Dr.Dr.Dr.Lauter-Bach immer schon reichlich plätschernd und bramarbarisierend daher und nun ist er auch gar nicht mehr lauter, wie erahnt. Statt Vorkämpfer für eine bürgernahe und effektive Gesundheitspolitik, nur ein schäbiger Nahkämpfer für die eigene Geldtasche. Eine Flasche, die nicht einmal mehr zur Flaschenpost taugt, denn der Korken ist nun weg und der Geist emtwichen. Es ist nicht schade um ihn. Aber er wird Nachfolger haben und es ist fraglich, ob sie moralischer denken
und handeln

Hartzer dürfen 400 Euro dazuverdienen, aber nur 160 Euro behalten.
Bundestagsabgeordnete, die in Vollzeit dem Volk dienen sollten haben aber zigtausende Nebenverdienst.
Sauerei. Die Ungerechtigkeiten wachsen. Es ist Zeit zu handeln.

... eine Revolution ist doch bereits im Gange. Weltweit!

Ein Mensch der vor allem sein eigenes Einkommen im Blick hat und eigentlich nur wegen der Promotion seiner schlecht gemachten Bücher in TV-Talk-Sendungen geht ist absolut unglaubwürdig.
Seine Bücher mussten in 2. oder 3. Auflagen extrem inhaltlich überarbeitet werden weil er mit falschen oder falsch interpretierten Studien argumentiert dass er sich als Mediziner selbst in Frage stellt. Beispiele dafür gibt es zum Beispiel bei den Beurteilungen seiner Bücher bei amazon und anderen Anbietern.
Wieso wird ein solch unfähiger Mann von der SPD immer wider in die erste Reihe gestellt? Hat diese alte traditionsreiche Partei denn gar kein gutes Personal mehr?
Es ist schon traurig und bei solchen "Spitzenpolitikern" kein Wunder dass die SPD immer weiter sinkt in der Wählergunst!

Ich habe Herrn Lauterbach in der Öffentlichkeit immer als einen Kämpfer gegen die Abzocker im Gesundheitswesen gesehen. Jetzt zeigt sich, dass er sich genau von diesen Abzockern bezahlen lässt. Was für eine Heuchelei. Wieder um eine Illusion ärmer geworden, dass es auch noch anständige Politiker gibt.

Jetzt, in diessem Augenblick hast du das Gesamtsystem erkannt. Behalte es auch für die Zukunft in deinem Hirn. Es wird noch eine ganze Weile so bleiben.Die Frage, die sich stellt ist, wer oder was könnte die Korruptheit des Systems ändern?

nur die Bilderberger selbst!

Herr Krey,Sie haben mit Ihrer Meinung fast recht.
Herr Lauterbach ist in Wirklichkeit selbst der Abzocker.
Abzocker ist man wenn man für ungenügende Leistung auch noch Geld verlangt.
Ich frage mich immer wieder,auf welche Weise man den Titel GESUNDHEITSEXPERTE erlangen kann.Offensichtlich braucht es dazu nur ein wenig Mut und Überheblichkeit.

Das neue Unwort des Jahres: "Gesundheitsexperte" Als Qualifikation zum selbigen dienen z.B. Ausbildung und Tätigkeit als Bankkaufmann (Jens Spahn, CDU), oder auch Lehramtsstudium, Mitgliedschaft in der Studentenorganisation des Kommunistischen Bundes Westdeutschland, Tätigkeit als Sonderschullehrerin (Ulla Schmidt, SPD). Ebenfalls dienlich sind Jurastudium und Tätigkeit als Frauenreferentin (Birgitt Bender, Grüne). Stefan Etgeton, ein evangelischer Theologe, firmiert als "Gesundheitsexperte" der Verbraucherzentralen. Auch gut: Studium der Soziologie, Küchenhilfe beim Studentenwerk Münster, Tätigkeit bei der Deutschen Friedensgesellschaft DFK/VK (Kathrin Vogler, Die Linke). Die Liste ließe sich zwanglos noch fortsetzen. Also fast jeder, der sich dazu berufen fühlt, darf mal...

Tcha, viele nennen sich Gesundheitsexperten ...

... sind es aber aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung nicht. Prof. Dr. Karl Lauterbach ist Epidemiologe. D.h. er befasst sich u.a. mit Auswirkungen von Gesundheitsmaßnahmen auf die Gesundheit der Menschen. Kaum jemand könnte wohl von der Ausbildung her besser geeignet sein, sich mit dem Gesundheitssystem zu befassen.

Das er wirklich über Sachkenntnis verfügt und einen Blick für Abläufe und Defizite hat, beweist beispielsweise sein Buch "Zweiklassenstaat": Es ist sehr fundiert und sachlich. Ich kann es jedem nur empfehlen.

Das ist einer der Gründe, die mich bewogen haben, zum Landtag Rheinland-Pfalz am 27. März 2011 parteiunabhängig zu kandidieren.
Wie schwierig Das werden kann, zeigt bereits wikipedia unter Wahlkreis_Neuwied.
Mutmaßlich ein Mitarbeiter der eigentlich renommierten Universiät Trier hat mich geblockt.
Siehe Diskussion:Wahlkreis_Neuwied
Mutmaßlich gehört er einer der großen etablierten Parteien an, denn weitere Angaben zu weiteren Kleinen trägt er nicht ein.

Herr Lauterbach hat erst seit 2010 einen Abschluss, mit dem er praktizieren dürfte, hat aber noch nie als solcher gearbeitet. Sein Titel Prof. Dr. med. Dr. sc. (Harvard) Karl Lauterbach setzt sich nach meinen Recherchen wie folgt zusammen:

Berufliche Laufbahn:

Studium der Medizin in Aachen, Düsseldorf und Texas, USA
Studium der Gesundheitsökonomie (Health Policy and Management) und der Epidemiologie an der Harvard School of Public Health in Boston, USA
Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) der Universität zu Köln

seit 2008 Adjunct Professor der Harvard School of Public Health in Boston

link dazu: http://www.karllauterbach.de/person

Aufgedröselt:

Ursprung des Dr. sc. (Harvard) ist wohl das Studium an der Harvard School of Public Health, die NICHT IDENTISCH ist mit der Universität!!!

Ursprung des Dr. med.?? Vielleicht die Studien, die er für Bayer leitete (LIPOBAY etc.)?

Professor ist er m.E. NUR an der besagten Harvard School of Public Health, die nach meinem Eindruck überwiegend der Drittmittelgenerierung für die eigentliche Uni dient. Publikationen des Herrn Lauterbach solo ist nur ein Interview mit einer weibl. Studentin, in dem er - wie in "Zwei- Klassen- Medizin" über eben diese in Good Old Germany herzieht. link hierzu:

http://search.sph.harvard.edu/search?ie=&site=HSPH_Homepage&output=xml_n...+

Also nach meiner Einschätzung viel zu viel heiße Luft, um sich damit ständig zu schmücken!!

Schlimm finde ich das Doppelagenten- artige Spiel in der Öffentlichkeit.
Einerseits in einem der aggressivsten Gesundheitskonzern Aufsichtsrat und andererseits schlecht recherchierte populistische Bücher wie die "Zwei- Klassen- Medizin" auf den Markt werfen.

Als Gesundheitsexperten würde ich ihn nur bezeichnen, wenn man den Blick einengt auf den Aspekt "Wie privatisiere ich das Gesundheitssystem, um Konzernen das Abzocken von Patienten zu ermöglichen"!!

BITTE - ich nehme hier das Recht auf freie Meinungsäußerung in Anspruch - mehr nicht!

Aufgelesen und kommentiert 2011-01-25...

Weiterhin keine Einigung über Hartz-IV-Reform Merkel bläst zum Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit Mann aus Hannover wartet seit über zwei Jahre auf Hartz IV Private Jobvermittler bringen keine Vorteile für Hartz-IV-Empfänger Ehrenamt: Ursula von der...

Sehr geehrte Frau Schmidt-Lake,

dass Herr Lauterbach die Unwahrheit gesagt hat, wird oben mit Fakten belegt.

Wenn ihnen jemand erzählt: "Ich veröffentliche diesen Wert Euro-genau seit jedem Jahr, seit zehn Jahren.... Auf jeden Fall bei mir auf der Homepage kann jeder morgen nachgucken" - und Sie schauen dann am nächsten Tag nach und finden nichts, dann weiß ich nicht wie man es anders nennen soll als die Unwahrheit sagen.

Sie schreiben ja selbst: "Die genauen Bezüge". Ein Verweis auf den Geschäftsbericht ist keine Auskunft über die genauen Bezüge. Warum steht Herr Lauterbach da nicht einfach drüber und schreibt: "Für meine Aufsichtsratstätigkeit bei den Rhön-Kliniken erhielt ich 2009 59.000 Euro". Punkt. Diese Vertuschung und Unehrlichkeit mancher Politiker (wahrscheinlich ist die große Mehrheit sogar anständig!) ist vermutlich das, weswegen sich viele Menschen von der Politik abwenden. Wenn man nicht mal mehr dem glauben kann, was ein Politiker über die Transparenz bei seinen Nebentätigkeiten im Fernsehen äußert!

Er ist eben immer der "Gutmensch" in allen Talkshows und somit auch sein Geld wert oder?

Gutmensch hin oder her, ich möchte mal einen Politiker sehen der die Courage hat, einfach ehrlich zu sagen was er verdient. Und das ganze auch selbstbewusst formuliert.

Wie funktioniert eigentlich folgendes: Herr Lauterbach hat 1991 promoviert, aber erst 2010 die Approbation erhalten, nchdem er wann und wo sein Praktisches Jahr absolviert hat? Weiss jemand etwas darüber?

@Horst @Dorothea Schmidt-Lake

Die exakten Nebeneinkünfte von Herrn Lauterbach werden im Text an einer Stelle genannt: im PS. Insofern geht es gar nicht um die Nebeneinkünfte, sondern um eine offenbar wahrheitswidrige Aussage im TV, deren Ziel es war, vermeintliche Transparenz zu demonstrieren. Dieser transparente Umgang fehlt aber leider auf der Homepage von Herrn Lauterbach. Das kann man für eine Lapalie halten und darüber hinweggehen. Man kann es aber auch aufschreiben, auf dass jeder sich eine Meinung darüber bildet, was davon zu halten ist, wenn ein Abgeordneter etwas anderes sagt als er in Wirklichkeit tut.

@ Dorothea S-L: vielen dank für dieses statement! ich finde es sehr ok, wenn möglicherweise konfligierende interessen beobachtet werden. soll man gerne schauen, ob lauterbach seinen einfluss rechtswidrig nutzt und unangemessenen vorteil daraus zieht. aber um das zu erkennen und richtig beurteilen zu können muss man sich ja mit den inhalten befassen und sachverstand erwerben (was aber eben aufwändig und anstrengend ist). deshalb blafft man gern einfach so drauf los um einem, der unbequeme gedanken äußert die glaubwürdigkeit anzupieken. geht aber gern auch mal nach hinten los: hajo schumacher sollte sich besser auf seine läuferkolumne konzentrieren, liegt ihm besser...

ich schreibe doch nicht Herrn Lauterbach persönlich an sondern dessen Mitarbeiter... wofür sonst sind die da?

So gut ich die Nachfrage und Nachforschung zu den Nebeneinkommen von Hr. Lauterbach auch finde - Transparenz in den Einkommen ist ja schon wichtig - aber es bleibt für mich dabei ein schaler Nachgeschmack!

Warum?

Weil Hr. Lauterbach einer der wenigen ist, der den Finger auf einen (den?) wunden Punkt unserer Gesellschaft legt: Die extremen(!) Ungerechtigkeiten im Gesundheitssystem und die Umverteilung von unten nach oben. Wer das Buch "Zweiklassenstaat" liest, kann selbst nachprüfen, wie es steht - wie stichhaltig die Argumentation ist - und viel wichtiger: In welchen Einflusssphären unser Staat sich voranentwickelt.

Ich bin mir sicher, dass es viele Leute gibt, die solche Gedanken lieber verhindern würden. Deshalb mein schaler Nachgeschmack bei dieser Art von Stichelei.

Wie sieht es denn mit den Nebeneinkünfter anderer Bundestagsabgeordneter aus, die ja gleich in mehreren verschiedenen Aufsichtsräten sitzen? Wo finde ich die Investigationen?

mal ehrlich jungs, der lauterbach hat doch wohl anderes zu tun, als auf mails zu antworten, die ihm zum testen seiner reaktionsgeschwindigkeit geschickt werden. ein bisschen filtern muss er schon, um die wichtigen dinge gut zu machen.
und zu seinen einkünften: ein mann mit seinen qualifikationen könnte in der wirtschaft ein vielfaches dessen verdienen, was er als abgeordneter bekommt. und: die höhe seiner nebeneinkünfte kann jeder rausfinden der es wissen will, so wie ihr ja auch. schreiben sich denn die anderen politiker ihre nebeneinkünfte auf die stirn? nee, und das heißt bestimmt nicht, dass sie keine haben. also - hört doch auf immer auf der selben stelle rumzupickern, bloß weil euch grad nix anderes einfällt. gähn!

Das ist doch schön, dass du dir in deiner Rolle als angwiderter Scheinintellektueller so gut gefällst

Wie kam es eigentlich dazu, dass Herr Lauterbach zu den Rhön-Kliniken "wechselte"? Steht es mit dem Verkauf der volkseigenen Unikliniken in Zusammenhang? Warum werden überhaupt Kliniken verkauft? Fakt ist doch, dass Profit im Gesundheitswesen die Kosten für die Allgemeinheit steigen lassen! Was gibt es da für Zusammenhänge zwischen Politikern und Pharma/Klinikbesitzer?

Sehr geehrte Frau Schmidt-Lake,
Sie haben durch Ihre unkritischenLobeshymnen die Diskussion hier tatsächlich auf einen falschen Weg geführt.
Es ist ja schön wenn Sie sich so für Herrn Lauterbach erwärmen und ereifern.Aber erstens war das wirklich nicht das Thema,zweitens hat er in diesem Interwiew nicht die Wahrheit gesagt,und wenn man das tut,lügt man.Drittens ist er nach allen Erfahrungen nicht nur der letzten Zeit,offensichtlich nicht geeignet,weder als Gesundheitsexperte noch als ein solcher Minister.Aber es gibt ,wie man hier sieht,immernoch ein paar Leute die bedauerlicherweise an Supranasaler Oligosynapsie leiden und ihn deshalb hoch verehren.

Auskünfte des Büros von Herrn Lauterbach? Dass ich nicht lache. Ich habe schonmal eine Anfrage dorthin gerichtet, nämlich warum er nicht bei dieser Seite vertreten ist. Mehrere Wochen später immer noch keine Antwort, daraufhin ein paar erboste Mails an dessen Büro nach Berlin (vorher hatte ich nach köln gemailt). Daraufhin eine prompte, wenn auch wirre Antwort. Ich solle mich doch per Mail direkt bei Fragen an ihn wenden, das geht schneller (welch Ironie, nach mehreren Wochen!). Daraufhin stellte ich eine neue Frage bezüglich der Studiengebühren in NRW - auch um zu testen wie schnell denn der Kontakt per mail geht. Ich warte jetzt mehrere Monate auf eine Antwort. Zum Glück wohne ich 5 Minuten vom SPD-Büro vom Herrn Professor.
Dann muss ich wohl doch mal persönlich vorbeigehen.

Wie war das nochmal mit Volksvertretern und offenen Ohren für Bürgerbelange?

Gegen die Sintflut der Nebentätigkeiten der Abgeordneten hilft nur die Änderung unseres Wahlsystems: A l l e Abgeordneten müssen vom Volk d i r e k t in die Parlamente gewählt werden und nicht 50 Prozent über die Landeslisten der Parteien, wo immer dieselben Personen oben stehen, egal ob sie korrupt oder kriminell sind. Die alte Clique hält zusammen!

Bei einer ausschließlichen Direktwahl können die Bürger z.B. eine Person mit zu vielen Nebentätigkeiten durch Stimmenentzug abwählen, auch wenn sie auf Platz 1 der Landesliste steht. Im Übrigen sollten grundsätzlich jegliche bezahlten Nebentätigkeiten für Abgeordnete verboten sein, denn sie betreiben nur bezahlten Lobbyismus. Die Abgeordneten werden mit ihren Diäten und für ihre Leistungen gut genug bezahlt!

Ein Abgeordneter erhält das Durchschnittseinkommen eines Arbeiters. Falls das nicht reichen sollte, kann er Nachweise erbringen. Machen wir das einfach so, und alle sind zufrieden. Oder?

Auf jeden Fall ist es verlorene Liebesmühe irgendeine fachliche Frage an den selbst ernannten Anwalt der gesetzlich Versicherten zu stellen. Meine Frage nach der Änderung des Transplantationsgesetzes blieb auch nach 10 Ermahnmails unbeantwortet. Wahrscheinlich muss ich warten bis er die Thematik in einem Buch erläutert und dann 29,90 € für das Buch berappen.
Ähnlich wie die Ärzte, die laut SPD Vorschlag den gesetzlich Versicherten zu lange auf einen Termin warten sanktioniert werden sollen. sollte man Volksvertretern, die jeden Tag beweisen wie egal ihnen diese dumme Stimmvieh ist diätenmäßig auf Diät setzen bzw das Mandat entziehen

Viele Kommentare zeigen mir, dass das Prinzip "divide et impera" sehr erfolgreich funktioniert:

"divide et impera" (lat. für "Teile und herrsche") ist eine Redewendung und steht für
das Prinzip, unter Gegnern Zwietracht und Uneinigkeit zu säen, um so in der
Machtausübung ungestört zu bleiben.

Es ist die ursprüngliche Basis des Mobbings (teile und herrsche): Man zerstört eine
Gemeinschaft (z. B. durch üble Nachrede) und es fällt dann leichter, über jede
kleine "Einheit" zu herrschen.

Es geht dabei darum, Menschen gegeneinander auszuspielen: Also beispielsweie
Arbeiter gegen ihre arbeitslosen Kollegen, Männer gegen Frauen, Inländer gegen
Ausländer, die Wähler der Parteien gegeneinander. Man konstruiert aus
vermeintlichen Unterschieden Gegensätze und hetzt damit die Leute gegeneinander,
so dass man selbst auf einem warmen Platz ungeschoren weiter die Fäden ziehen
kann. Man schafft (fiktive) Feindbilder, damit man im Hintergrund bleiben und
absahnen kann, DAS bedeutet "divide et impera".

Genau das geschieht, und das kann man anhand der meisten Kommentare hier gut
ablesen.

Lauterbach ist ungeeignet.
Als Epidemiologe mag er sich mit Prävalenz, Inzidenzrate und attributionellem Risiko ja auskennen. Von angewandter Medizin hat Lauterbach aber null Ahnung. Er war nie ärztlich am Patienten tätig und hält selbst den Ohrenspiegel verkehrt...
Sachkenntnis und einen Blick für Abläufe zeigt er dann, wenn es darum geht, in die eigene Tasche zu wirtschaften - siehe sein nachdrücklicher Einsatz für die Einrichtung eines Brustkrebs-Referenzzentrums am Klinikum Aachen, dessen Tumorzentrum von Lauterbachs Frau geleitet wurde.
Schlimmer noch, er prangert den "Zweiklassenstaat" an und profitiert doch massiv von ebendiesem. Predigt Wasser und trinkt Wein... Befördert nach Kräften die Umstrukturierung unseres Gesundheitssystems zum Wohle von und zur Mehrung des Shareholder Values von gewinnorientieren Konzernen. Was dabei rauskommt, sieht man hier - scheint typisch für den Rhön-Konzern zu sein: http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/videos5300.jsp?key=s...
Nee, "Experte" Lauterbach disqualifiziert sich selbst.

Geehrte Frau Allgemeinärztin!

Ich darf Sie mal zitieren; sie sagten oben:

"“Gesundheitsexperte” Als Qualifikation zum selbigen dienen z.B. Ausbildung und Tätigkeit als Bankkaufmann (Jens Spahn, CDU), oder auch Lehramtsstudium, Mitgliedschaft in der Studentenorganisation des Kommunistischen Bundes Westdeutschland, Tätigkeit als Sonderschullehrerin (Ulla Schmidt, SPD). Ebenfalls dienlich sind Jurastudium und Tätigkeit als Frauenreferentin (Birgitt Bender, Grüne). Stefan Etgeton, ein evangelischer Theologe, firmiert als “Gesundheitsexperte” der Verbraucherzentralen. Auch gut: Studium der Soziologie, Küchenhilfe beim Studentenwerk Münster, Tätigkeit bei der Deutschen Friedensgesellschaft DFK/VK (Kathrin Vogler, Die Linke). Die Liste ließe sich zwanglos noch fortsetzen. Also fast jeder, der sich dazu berufen fühlt, darf mal…"

Sie haben mit ihrer Auflistung schon (etwas) recht - da finde ich hat der Epidemiologe Lauterbach beste Voraussetzungen, Gesundheitspolitik zu machen. Ich hoffe, dass er mal Gesundheitsminister wird.

Ich zitiere mal einen Kommentar aus youtube.com - von einem Hr. dunegganaut:

"Viele Kommentare hier zeugen nur von dummdreister Oberflächlichkeit, auf die einzugehen die Zeit nicht wert ist.

Lauterbach ist integer, sympathisch durch seine Bescheidenheit, was er wahrlich nicht sein bräuchte bei derartiger Sachkompetenz und das Wichtigste, was ihm durch seine manchmal etwas unbeholfen-akademische Art niemand so recht abkauft: er trägt das Herz am rechten Fleck.

Er gehört wahrlich einer Elite des Herzens an, weil er sich nicht auf den leeren elitären Gestus beschränkt."

Leider,Frau Schmidt-Lake, kann man an Ihrem ,aus welchem Grund auch immer,mit einem simplen lateinischen Allerweltsspruch verzierten Kommentar genau nicht ablesen,was Sie überhaupt damit sagen wollen.
Herr Lauterbach herrscht keineswegs und teilen wird er schon garnicht.
Oder was meinten Sie mit Ihrem Spruch? Im Mobben von im Gesundheitswesen Beschäftigten hat er allerdings große Erfahrung.
Was übrigens seine weitere Erfahrung angeht,Herr Lauterbach hat als Arzt gar keine,soweit man überall hört.Als Seuchenforscher sollte er auch mehr Statistiker sein. Vielleicht sollten wir mehr Gesundheitsexperten haben die auch mal jemanden heilen können,oder wenigstens wissen wie das geht.Gesundheitsexperten ,die nur genauestens über Kostendämpfungsmaßnahmen Bescheid wissen,sind nicht geeignet.

...und wieder eine träne, die nicht geweint wird. sondern sich verdichtet zur wut, die ätzt im augenwinkel, wenn sie nicht fliessen kann. wenn alle seen das ufer erreichen, werden wir einen pfad finden und den weg der hoffnung gehen. dessen bin ich mir sicher und ich weiss, dass du dabei bist. denn es bist du, der mich schreibt. insofern kennen wir uns, die richtung und das ziel, denn es liegt offen für jeden. ich grüsse dich und ich glaube an uns.

@Dr. Beltermann: Lesen Sie doch einfach mal, was "Allgemeinärztin" über die Qualifikationen von Gesundheitsexperten sagt (dazu müssen Sie nur etwas nach oben scrollen)

@Dr. Beltermann: Divide et impera?

Herr Lauterbach legt den Finger in die Wunde: Der 2-Klassenstaat ist höchst ungerecht! Das 2-Klassengesundheitssystem benachteiligt untere und mittlere Einkommen auf Kosten von der Privilegierten. Das gilt in vielen Bereichen unseres Staatswesens - im Gesundheitswesen mit seinen vielen Mietmäulern, in der Pflege und im Bildungssystem. Die parasitären PKVen sind ja nur ein sehr eklatante Spielart.

Da Herr Lauterbach den Finger in diese Wunde legt - die Ungerechtigkeiten offen und mutig moniert - macht er sich viele Feinde. Die meisten Privilegierten mögen es nicht, wenn man Ungerechtigkeiten in System unserer Sozialversicherung/Kranken- und Pflegeversicherung sowie Bildung anprangert - denn sie profitieren davon. Und sie mögen es offensichtlich nicht, wenn sich daran etwas ändern sollte.

Um die Privilegien zu erhalten eignet sich am Besten: Divide et impera: Obwohl fast alle Bundestagsabgeordnete viele verschiedene Nebeneinkünfte, Aufsichtsratsmandate haben, die i.d.R. nicht offengelegt werden, wird das eine Aufsichtsratsmandat von Hr. Lauterbach angeprangert - fast schon absurd! Aber so kann man jemanden - wenn man es gut platziert und immer wiederholt - als "unglaubwürdig" hinstellen.

Das genau ist das "Divide et impera", das die Privilegierten hier betreiben. Es ist nicht nur absurd - es ist für meinen Geschmack auch etwas eklig.

Grüsse!

Gute Frage, Petra Wagner,
Approbation als Voraussetzung für die Promotion, so kenne ich das auch noch. Mit welchen Tricks es bei Herrn Lauterbach anders möglich war, müsste doch herauszufinden sein. Ein Nebenverdienst an sich, ist ja nichts verwerfliches, der Umgang des Herrn Lauterbach damit sehr wohl.

Damit nicht so viel spekuliert werden muss ( auch meinerseits ), habe ich mich etwas schlau gemacht. Auch hat sich seit "meiner Zeit" einiges geändert.
Es ist durchaus möglich, daß jemand trotz abgeschlossenem Medizinstudium keinen Wert auf die Approbation ( staatliche Berufserlaubnis ) legt. Z.B. wenn er nur wissenschaftlich tätig ist, und keine Patienten behandelt. Wenn er dann aber, wie Herr Lauterbach die Approbation erhält, muss er ALLE Voraussetzungen der Approbationsordnung erfüllen. Ob das bei ihm der Fall war, könnte sicher nachgeprüft werden.

Dr. Lauterbach kann sich ungestöhrt weiter so entwickeln, wie gegnerischen Politiker es
zulassen.

Der feine Herr Lauterbach,große Sprüche,aber wenn es um die Wahrheit geht dann kneift er.
Hat im Bundestag auf den Verteidigungs- Minister eingedroschen, " Lügner, Betrüger......... u.s.w. Hatte schon immer den Verdacht, ein aufgeblasener Besserwisser, aber gut fürs Geschäft.Wär auch zu prüfen auf welche Art seine ganzen Titel erreicht wurden.

P= Populismus
O= Oligarchie
L= Lügen
I= Intoleranz
T= Täuschung
I= Inaktivität
K= Konsorten
E= Eigenversorgung
R= Rücksichtslosigkeit

"Wer von Euch ohne Fehl ist, der werfe den Ersten Stein"( Zitat aus der Bibel ) !
Herr Lauterbach wirft immer mit Großen Steinen auf seine politischen Gegner
und hat darüber hinaus vergessen, das er selbst im Glashaus sitzt !

intessant,ist das buch "der zweiklassenstaat" mit dem untertitel "wie die privilegierten deutschland ruinieren" von besagtem karl lauterbach? wie liest man da :"der kampf der gerechtigkeit-und nicht die bedienung einer kleinen klientel von saturierten-ist die zentrale aufgabe der politik.auf keinem anderen schlachtfeld kann der zweiklassenstaat überwunden werden" schrieb es und handelte genau gegenteilig, frei nach dem motto,welcher wegweiser geht den weg,den er weist?

Meines Wissens hat Karl Lauterbach an der Kernforschungsanlage Jülich promoviert.

Das er nicht viel Ahnung haben kann, sieht man auch daran das er sich mal dafür ausgesprochen hat die Homöoapthie aus dem Leistungkatalog der GKV zu streichen.

Das Gegenteil müßte erfolgen die Homöopathie, als Therapie erster Wahl zu sehen. Die gleiche Meinung vertrat ein Prof der Charitee in Berlin in "Planet Wissen" , der meinte mit Homöopathie lasse sich viel Geld sparen.

Herr Lauterbach sollte sich mal über Homöopathie erkundigen bevor er im Fernsehen so was daherplappert.

Aus meiner Sicht muß die PKV, eh weg. Alle Einkommensarten müssen zur Zahlung in die GKV herangezogen werden. Also eine grundlegende Reform des Gesundheitswesen ist erforderlich (Bürgerversicherung). Wer besseren Standard haben will sollte eine Zusatzversicherung abschließen, da hat niemand was gegen.

Es kann nicht sein das PKV-Versicherte sich nicht solidarisch an den Kosten des Gesundheitsystem beteiligen. Bei der PKV werden zuviel Kosten in den Vertrieb investiert die dann bei den Leistungen eingespart werden.

In dem heutigen Gesundheitsystem geht es nicht mehr um Heilung, sondern um Umsatz. Alles wissen es und viele machen mit.

Ich forder 30.000 Euro Dieätenerhöhung für jeden Bundestagsabgeodneten

Bei den Einnahmen die Frau Ursula von der Leyen für die Bundesrepublik Deutschland bei den Hartz IV Empfängern generiert hat, wäre es nur Recht wenn alle Bundestagsabgeordneten eine Diätenerhöhung von 30.000 Euro bekommen würden.

Zur Erläuterung : jedes Kind im Kindergarten soll eine warme Mahlzeit haben, und so funktioniert es: 1 Frühstück 1,00 Euro - 1 Mittagessen 1,26 Euro Rückerstattung von Frau v.d.Leyen (es sollte v.d. Leiden heißen) 0,26 Euro. Gewinner der Küchenunter-nehmer mit mehr Umsatz- aber erst der Mutter- Leyen- Staat: Sie zahlen 0,29 Euro und bekommen 0,38 Euro MwSt vom Küchenunternehmer pro Tag pro Kind macht das 0,09 Euro Reinerlöß. Im Jahr den Urlaub abgezogen einen satten Gewinn von 19,80 Euro. Das heißt es wird an jedem Kind ca.20.00 Euro verdient. Bei ca.1 Millionen Kinder unter 6 Jahren spült die angebliche Hilfe 20.000.000 Euro in die Staatskassen macht aufgeteilt auf 600 Abgeordnete satte 30.000,00 Euro ohne dafür Schulden aufnehmen zu müssen.

Man könnte natürlich auch 600 Soldaten in den Krieg schicken (Sonderzulage liegt derzeit bei 30.000 Euro) und wieviel kostet eigentlich ein Panzer?

Endlich mal etwas Spass ..."Schatz mach mir den Lauterbach":

Die übereifrigen Dispute, ob der MdB Lauterbauch in einer
talkshow die Wahrheit gesagt hat oder nicht, mag auf
vehementes Interesse vieler Leser dieses Forums treffen.

Im Grunde ist es nur eine Kleinigkeit ...hat der Abgeordnete
Lauterbach irgendwo versichert immer und überall in talkshows
die Wahrheit zu sagen ? Na also.
Viel interessanter ist jedoch ...die Beschäftigung mit
der Argumentation von Lauterbach & Co.
Das Gesundheitswesen hat ua mit der demographischen
Entwicklung und der Nachfrage nach immer mehr
und optimaler medizinischer Leistung zu tun.
Die Lebenserwartung der Transferempfänger steigt und
steigt ...das ist ihnen von Herzen zu gönnen ...
Immer weniger Menschen zahlen jedoch in die
Systeme ob GKV oder PKV ein ...immer mehr
benötigen Leistungen ...(ein Teufelskreis)

Lauterbachs Argumente sind "Halbwahrheiten"
und Klischees ...es geht ihm gar nicht um die
Solidargemeinschaft sondern um eine
Desolidarisierung. Seine demagogische
Neiddebatte hat uns bisher keine Schritt
voran gebracht. Er betreibt Desinformation.

Übrigens:

Auch die Beiträge für die PKV decken durchaus
nicht immer die medizinisch notwendigen
Leistungen. Dass allerdings die PKV s
Milliarden an sogn Altersrückstellungen gebildet
haben ...lässt die Augen des Herrn Lauterbach
und seiner Kumpanen ganz gross und gierig
werden. (Vergesellschaftung ....und Umverteilung
auf die defizitären GKV s wäre doch sozial oder ?)

Das Projekt lautet nicht "Bürgerversicherung"
sondern "Enteignung der von den Versicherten
der PKV s angesparten Rückstellungen".

Es gibt bereits jetzt Kliniken und Praxen, die
nur privat behandeln, die bestens ausgestattet
sind und sehr gut überleben können.

Und es soll sogar Leute geben, die die
Kosten für Ihre Krankenversorgung einschliesslich
OP s selbst (über eine hohe Selbstbeteiligung
bei der PKV) zahlen.

Also halten wir den Ball flach und lassen
den Lauterbauch wie den Dom in Kölle.
Im Karneval wird auch manch "Gesundheits-
experte" gefragt sein.
Er kann zum Beispiel "Kölsch für alle"
ausgeben ...wenn zur Abwechslung mal
die Brauerein zu "Bürgerbrauereien"
erklärt ...die Wartezeiten am Kölschausschank
werden sicher länger ...die Qualität des
Kölsch sicher nicht besser. Jedenfalls
einige werden sich laut in einen Bach
stürzen... einen Lauterbach eben.

Frohes Neues Jahr wünscht
Hans Stein (30.12.2011)

links reden und rechts leben!!

das sind mir die liebsten!
als ärztin muss ich anmerken, dass herr lauterbach einfach das paradebeispiel eines lobbyisten ist!
und: einer von denen, wo auch kein patient traurig war, als er die patientenversorgung verlassen hat! ein schwätzer ohne ahnung von der basis! sorry! da können noch so viele professorentitel vor seinem namen stehen!

Statt sich über die bescheidenen Nebeneinkünfte von Lauterbach (im Vergleich zu anderen, siehe Peer Steinbrück) sollte man sich mehr gedanen über die Schizophrenie seiner Argumentation nachdenken.
In den Rhön-Kliniken wird "hardcore" Kapitalismus betrieben. Deswegen war Fresenius ja auch scharf auf die Übernahme. als Gesundheitspolitiker gehört Lauterbach aber zu denen die die Permanente Unterfinanzierung gutheißen. Darunter leiden alle Lestungserbringer im Gesunsheitswesen. Angefangen von den Hebammen bishin zu den Apothekern.

Wenn man den Nebenverdienst hochrechnet, sind das gerademal etwas über 5000 Euro im Monat - ich weiß, für jemanden, der nicht viel verdient, ist das ganz schön viel. Für einen Politiker mit seiner Vor- und Ausbildung aber eher nicht.
Der Herr Lauterbach ist aber eher ein linker SPD-ler, setzt sich für soziale Projekte ein und arbeitet für eine Bürgerversicherung. Ärgert Euch über Leute, die den Volkszorn verdient haben, wie Michel Glos oder Peer Steinbrück.

es ist ja alles schön und gut, wenn Lauterbach und Steinbrück Nebeneinkünfte haben und diese ordnungsgemäß veröffentlichen, dann ist alles okay, denn Beide würden in der freien Wirtschaft das Zehnfache verdienen, aber es muß veröffentlicht werden und wenn das die Herrschaften von CDU/CSU und FDP nicht veröffentlichen dann muß man das Bundesverfassungsgericht anrufen.

Wenn ich das immer wieder lese dass Politiker das vielfache in der "freien" Wirtschaft vedienen könnten muss ich immer wieder lachen. Das ist eine unbewiesene Behauptung die immer wieder in den Raum gestellt wird um dem Image der korrupten Politiker entgegen zu wirken, die vollkommen unbegründet ist. Es ist doch definitiv so dass sich diese Möglichkeiten bei Konzernen abzusahnen doch erst aus ihren politrischen Ämtern ergeben. Teilweise werden solche Leute von ihren jetzigen und zukünftigen Arbeitgebern doch erst zu dem gemacht was sie sind um diesen hinterher die nötigen Lizenzen zum Gelddrucken zu verschaffen. Schröder hätte seinen Job bei Gazprom mit Sicherheit nicht bekommen wenn er nicht vorher Bundeskanzler gewesen wäre und Politik für diesen (siehe Ostseepipeline) Konzern gemacht hätte. Dabei sind Menschenrechte natürlich nebensächlich und ein Putin konvertiert zu einem lupenreinem Demokraten.

Zitat aus der ADHOC

Seine Ex Frau über ihn den Karl

"
Das Verhältnis ist offenbar geprägt von einem langen Rosenkrieg: Zwischen der Trennung im Jahr 2004 und der Scheidung im Jahr 2010 habe man „ununterbrochen“ vor Gericht gekämpft, so Spelsberg. Es ging um Unterhaltszahlungen für die Kinder, die heute zwischen 14 und 20 Jahre alt sind. Im Januar dieses Jahres habe man „nach sieben Jahren mühsam einen Vergleich geschlossen“.

Die Medizinerin ist dem Bericht zufolge menschlich enttäuscht von Lauterbach: „Vor Gericht hatte ich den Eindruck, als ob Geld und Karriere das Wichtigste für ihn seien.“ Sie hoffe nun, dass die Öffentlichkeit die moralische Eignung des Politikers Lauterbach nicht überschätze."

Ich bleibe dabei: Bei der politischen Kste in Berlin handelt es sich um einen korrupten Sauhaufen ohnegleichen!!

A Sozi is halt a Lump.

der größte Populist und Lüngner im deutschen Parlament

Ich habe gerade meinen Austritt aus der SPD nach 25 jähriger Mitgliedschaft (viele Jahre aktiv als Ratsmitglied und Wahlkämpfer) dem SPD-Unterbezirk Warendorf mitgeteilt. Begründung: Selbst wenn die große Koalition fortgesetzt werden sollte, werde die SPD auf dem Wegfall der Beamten-Beihilfe bestehen fordert Fraktionsvize Karl Lauterbach. Diese Forderung von Lauterbach ist für mich als Beamter i.R. und vermutlich für sehr viele Beamte völlig inakzeptabel. Diese Partei werde ich bei den anstehenden Wahlen meine Stimme nicht geben und auch nicht im Wahlkampf unterstützen. Ich bedaure diesen Schritt sehr. Mag die SPD noch so groß sein, für Lauterbach und mich ist da gemeinsam kein Platz.

Danke für Ihren Kommentar. Herr Lauterbach verfolgt aus meiner Sicht seiner Ideologie einer Bürgerversicherung. Leider stellt diese analog zur Kopfpauschale (ehemaliges Modell von Schwarz-gelb) keine vernünftige Lösung dar.

Er will die KV verstaatlichen und die PKV abschaffen. Inhaltlich sehe ich aber keine Evolution in dem von ihm propagierten Modell. Er wirkt weder der demografischen Entwicklung durch langfristige Planung und Rückstellungen entgegen, noch sorgt er für eine Abschaffung der 2-Klassen-Medizin. Es wird immer Ungleichheit geben, die sich darin ausdrückt, dass jemand mit mehr Geld eine bessere Versorgung erhält, Alles andere wäre schlichtweg naiv zu glauben. Die Frage ist doch eine ganz andere: Wie schaffe ich es auch allen anderen eine vernünftige Versorgung zu bieten, die einem hohen Niveau entspricht? Und wie lange dauert es diese Leistungen in Anspruch nehmen zu können?

Dem System fehlt schon heute ein echter Konkurrenzkampf unter den Kassen. Die Probleme sind die kassenärztlichen Vereinigungen, die sich und ihren Ärzten kuschlige Komfortzonen gebaut haben, sowie Krankenkassen die aufgrund der Risikostrukturausgleichs in einem nahezu kommunistischen Modell agieren.

Ich plädiere für eine verbesserte und nachhaltige Grundversorgung durch den Staat (5-7 Krankenkassen) sowie optional verfügbare Leistungspakete durch die PKV in Kombination mit einer Restrukturierung unseres Versorgungsnetzwerks.

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