Diese 14 Städte und Landkreise wollen abgeordnetenwatch.de starten

Sie fragen, Politiker antworten - warum nicht auch in Ihrer Stadt?! In 14 Gemeinden und Landkreisen soll das demnächst via abgeordnetenwatch.de möglich sein, und zwar in:

  • Stadt Bonn
  • Stadt Dresden
  • Stadt Geislingen an der Steige
  • Stadt Kyritz
  • Stadt Leipzig
  • Stadt Leverkusen
  • Stadt Mainz
  • Stadt Pforzheim
  • Stadt Stuttgart
  • Stadt Villingen-Schwenningen
  • Landkreis Coburg
  • Landkreis Darmstadt-Dieburg
  • Landkreis Kitzingen
  • Landkreis Segeberg

In diesen Tagen startet unser Pilotprojekt "abgeordnetenwatch.de zum Selbermachen“, für das sich viele engagierte Menschen bei uns gemeldet hatten. Sie beginnen gerade damit, alle wichtigen Angaben zu ihren Rats- bzw. Kreistagsmitgliedern zusammenzutragen. Sobald dies geschehen und die Politikerprofile auf abgeordnetenwatch.de angelegt sind, kann es losgehen. Später sollen auch wichtige Abstimmungen in den Stadt- und Kreisparlamenten dokumentiert werden. Wann abgeordnetenwatch.de in welcher Kommune startet, darüber werden wir Sie in unserem Newsletter (hier abonnieren) und im Blog auf dem Laufenden halten. Wenn Sie sich selbst einbringen und sich an der Recherche in den 14 Städten und Landkreisen beteiligen möchten, schreiben Sie uns an k o m m u n e [ät] a b g e o r d n e t e n w a t ch . d e.

Kommentare

Die 14 Städte und Kreise sind Teil eines Pilotprojekts, an dem sich engagierte Bürger beteiligen. Wir wollen zunächst Erfahrungen sammeln und diese dann auswerten. In der zweiten Jahreshälfte soll es überall in Deutschland, also auch im Landkreis Böblingen, die Möglichkeit geben, abgeordnetenwatch.de für das dortige Kreisparlament oder für ein Stadtparlament einzurichten.

Diese neue Möglichkeit der Kontrolle von gewählten Bürgervertretern in Stadt- und
Kreisparlamenten finde ich hervorragend.
Könnte man auch noch den Landkreis Böblingen/Baden-Württemberg aufnehmen? Dort wurden erst vor kurzem
wieder Mitarbeiter des Eigenbetriebs Abfallentsorgung erwischt, weil sie Scheinrechnungen
von Firmen für nicht erbrachte Leistungern zur Auszahlung anwiesen und sich dafür von den
Firmen ein sogenanntes "kick back" bezahlen liessen. Motiv der Täter laut Zeitung: sie fühlten sich unterbezahlt.

Einem solchen Landrat, seinem Stellvertreter und den gewählten Kreisräten muss vom
Volk, von dem alle Staatsgewalt ausgeht, "schärfer" auf die Finger geschaut werden.
Dazu ist "abgeordntenwatch.de" ein ideales Mittel. Weiterhin auch für diese neue Sparte
viel Erfolg!

Frage: Was kann ich tun, damit auch mein Landkreis sich bei AW beteiligt?

Die jetzt angelaufene Pilotphase ist ein Testlauf, an deren Ende abgeordnetenwatch.de für alle deutschen Kommunalparlamente stehen soll. Sobald dieser erfolgreich abgeschlossen ist, sollen Bürgerinnen und Bürger abgeordnetenwatch.de für ihre Stadt selbst anlegen können. Wann genau dies der Fall sein wird, können wir noch nicht abschätzen.

Danke für die Klarstellung.
Zusatzfrage: Wer ist für die laufende Pflege der Daten eines Stadtparlamentes auf abgeordnetenwatch.de verantwortlich? Gibt es dafür einen Administrator am Ort?

Wir testen gerade, wie dies am praktikabelsten ist. Daran gedacht ist aber, dass jeder jederzeit Änderungen machen kann, ähnlich Wikipedia.

Die sehr zu begrüßende Ausdehnung von abgeordneten.de auf die kommunale Ebene dürfte der Plattform einen nachhaltigen Schub bescheren.
Nach der Pilotphase sollen BürgerInnen abgeordnetenwatch.de selbst anlegen können, so die Zielformulierung.
Frage: Kann dies dann jeder Bürger, also jeder beliebige, tun oder muss man sich dafür "qualifizieren"?

Ein Stadtparlament wird jeder anlegen können, indem er die Ratsmitglieder und die notwendigen Angaben wie Partei, Mailadresse etc. selbst recherchiert. Dies war z.B. auch in der Pilotphase so, bei der wir in einem Aufruf über unseren Newsletter die User eingeladen hatten, sich zu beteiligen. Eine "Qualifizierung" ist nicht notwendig.

Wessen Aufgabengebiet wäre und ist es gewesen? Diejenigen sollen sich auf vor den Opfern verantworten, da sie wohl auch dafür entlohnt wird!

Wir schreiben das Jahr 2011, das Internet(ca. 20 Jahre) hat schon lange Einzug in unser Alltagsleben und Berufsleben gefunden, ob Rezepte, Preisvergleich, Einkaufen, Bildung, Zeitungen, Magazine, Bücher vieles wurde wohl von den meisten Wählern schon genutzt. Das aber man jetzt erst, mit Hilfe des Internets, mehr Transparenz, Kommunikation und Information von der Regierung, egal auf welcher Ebene, verlangt, ist eigentlich sehr beschämend.

Danke für die Initiative. Es wird höchste Zeit, die "Basisdemokratie" auch jenen näher zu bringen, die meinen, ihr Stadt-/Gemeindemandat sei auch Legitimation, am Volk vorbeiregieren zu können. In Leserbriefen der regionalen "Amtsblätter" finden sich immer wieder Texte (subjektiv) wahrgenommmener Entscheidungswilkür.

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