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Frage von Josef S. •

Frage an Barbara Hendricks von Josef S. bezüglich Umwelt

Sehr geehrte Frau Dr. Hendricks,
ich danke namens der BI. EDEN e.V. für Ihre offene Antwort.
Ihre Berater waren aber nicht über alle Probleme richtig informiert. Deshalb erlaube ich mir, zwei Punkte richtig zu stellen.
1) Der Abstand zum Gebäude wurde keineswegs vergrößert. Es soll nach wie vor nahe der Parzellengrenze ausgekiest werden, Abgrabungsrand 25m von der Grundstücksgrenze bzw. 250m vom Gebäude Haus Aspel entfernt. Anders lautende Angaben sind Fehlinformationen, welche Kiesfirma, Stadt Rees und Bezirksregierung Düsseldorf seit Jahren streuen bzw. nicht entschieden korrigieren.
2) Die Ursächlichkeit der Gebäudeschäden liegt auf der Hand. Denn die Fundamente des Hauses Aspel haben die Jahrhunderte unbeschadet überstanden, bis die Entkiesungen einsetzten. Die Grundwasser-absenkung als solche ist unbestritten. Aber die Kiesfirma macht über die Rheinsohlenabsenkung den Bund als Herrn der Wasserstraße Rhein verantwortlich. Selbst wenn das zum Teil zutrifft, bleibt der andere erhebliche Teil in Verantwortung der Kiesindustrie. Die Auskiesung Norderweiterung führt aber unweigerlich zur weiteren Grundwasser-absenkung, und zwar auch laut Gutachten, das vom Abgrabungs-unternehmen in Auftrag gegeben worden ist. Die neuerliche Grundwasser-absenkung und damit verbundene Gebäudeschädigung wird durch die Norderwei¬terung verursacht. Unterbleibt diese Abgrabung, so entfallen auch die von ihr drohenden Schäden.
Bisher sind im Bereich von Haus Aspel keine geologischen Untersuchungen durchgeführt worden. Alles was von der Stadt Rees und vom Kreis Kleve in dieser Hinsicht gesagt wurde sind reine Zweckvermutungen. Nichts ist wissenschaftlich Bewiesen worden.
Sehr geehrte Frau Dr. Hendricks, sehen Sie irgendeine Möglichkeit, um die drohende Beschädigung der Gebäude von Haus Aspel zu verhindern??

Mit freundlichen Grüßen
für die Bi. EDEN Josef Stempel

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